Startschuss für deine Zukunft!

Die größte Berufsorientierungsmesse der Region öffnet ihre Pforten!

Schule und dann? Die Berufsfit zeigt euch viele verschiedene Möglichkeiten zum Start ins Berufsleben auf. Welche Berufsgruppen gibt es? Was kann ich studieren oder wie kann ich mich sonst noch fortbilden? Auf der Berufsfit hast du zwischen dem 10. und 12. Oktober exklusiv die Chance dich unverbindlich mit Unternehmen zu unterhalten und neue Branchen kennen zu lernen.

Was erwartet dich?

 Vorträge und Workshops auf der Berufsfit 2019 



Rahmenprogramm am Donnerstag, 10.10.2019

(Uhrzeit - Firma - Thema des Vortrages)

 

  • 09:30 - 09:50
  • Staatl. Berufsfachschule f. Kinderpflege, Staatl. Fachakademie f. Sozialpädagogik
  • Unsere Kinder, Meine Zukunft


  • 10:00 - 10:20
  • Deutsche Lufthansa AG
  • Ausbildung bei der Lufthansa Cargo


  • 10:30 - 10:50
  • Caritas Zentrum Erding
  • Soziale Berufe - Berufe mit Zukunft


  • 11:00 - 11:20
  • ITG GmbH – Internationale Spedition + Logistik
  • Logistik macht Spaß – Gestalte Deine Zukunft mit einer Ausbildung in der Logistik


  • 11:30 - 11:50
  • Landesinnung Bayern für Orthopädie – Schuhtechnik
  • Bist du mutig genug – die Welt richtig laufen zu lassen


  • 12:00 - 12:20
  • AusbildungsOffensive – Bayern
  • Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der bayerischen Mettal- und Elektroindustrie




Rahmenprogramm am Freitag, 11.10.2019

(Uhrzeit - Firma - Thema des Vortrages)


  • 09:30 Uhr bis 09:50 Uhr
  • Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Klinikum Landkreis Erding
  • Berufe mit Zukunft – die Pflege


  • 10:00 Uhr bis 10:20 Uhr
  • Hilton Munich Airport
  • 100 years of hospitality – entdecke die Welt vonHilton


  • 10:30 Uhr bis 10:50 Uhr
  • Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern
  • Förderlehrer – Spezialisten für individuelle Förderung


  • 11:00 Uhr bis 11:20 Uhr
  • Landesinnung Bayern für Orthopädie-Schuhtechnik
  • Bist du mutig – die Welt richtig laufen zu lassen


  • 11:30 Uhr bis 11:50 Uhr
  • Staatl. Berufsfachschule für Kinderpflege, Staatl. Fachakademie für Sozialpädagogik
  • Unsere Kinder, Meine Zukunft


  • 12:00 Uhr bis 12:20 Uhr
  • active abroad GmbH
  • Wege ins Ausland


  • 12:30 Uhr bis 12:50 Uhr
  • ITG GmbH – Internationale Spedition + Logistik
  • Logistik macht Spaß – Gestalte Deine Zukunft mit einer Ausbildung in der Logistik


  • 13:30 Uhr bis 14:00 Uhr
  • Caritas Zentrum Erding
  • Soziale Berufe – Berufe mit Zukunft


  • 14:00 Uhr bis 14:30 Uhr
  • Deutsche Lufthansa AG
  • Ausbildung bei der Lufthansa Cargo



Rahmenprogramm am Samstag, 12.10.2019

(Uhrzeit - Firma - Thema des Vortrages)


  • 09:30 Uhr bis 09:50 Uhr
  • active abroad GmbH
  • Wege ins Ausland


  • 10:30 Uhr bis 10:50 Uhr
  • Bayerische Polizei
  • Bayerische Polizei – Mit Sicherheit anders!


  • 11:00 Uhr bis 11:20 Uhr
  • Hochschule Weihenstephan – Triersdorf Hochschule Weihenstephan – Triersdorf
  • (D)ein Studium für unsere Natur, Ernährung, Umwelt!


  • 11:30 Uhr bis 11:50 Uhr
  • Deutsche Lufthansa AG
  • Ausbildung bei der Lufthansa Cargo


  • 12:00 Uhr bis 12:20 Uhr
  • Klinikum Freising GmbH
  • Pflegeausbildung am Klinikum Freising


  • 12:30 Uhr bis 12:50 Uhr
  • Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern
  • Förderlehrer – Spezialisten für individuelle Förderung


  • 13:30 Uhr bis 14:00 Uhr
  • AusbildungsOffensive – Bayern
  • Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie


Donnerstag, 10. Oktober 2019 - Vormittag


Uhrzeit

Firma

Vortrag

09:30 - 09:50

Staatl. Berufsfachschule f. Kinderpflege, Staatl. Fachakademie f. Sozialpädagogik

Unsere Kinder, Meine Zukunft

10:00 - 10:20

Deutsche Lufthansa AG

Ausbildung bei der Lufthansa Cargo

10:30 - 10:50

Caritas Zentrum Erding

Soziale Berufe - Berufe mit Zukunft

11:00 - 11:20

ITG GmbH – Internationale Spedition + Logistik

Logistik macht Spaß – Gestalte Deine Zukunft mit einer Ausbildung in der Logistik

11:30 - 11:50

Landesinnung Bayern für Orthopädie – Schuhtechnik

Bist du mutig genug – die Welt richtig laufen zu lassen

12:00 - 12:20

AusbildungsOffensive – Bayern

Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der bayerischen Mettal- und Elektroindustrie


Freitag, 11. Oktober 2019 - Vormittag


Uhrzeit

Firma

Vortrag

09:30 - 09:50

Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Klinikum Landkreis Erding

Unsere Kinder, Meine Zukunft

10:00 - 10:20

Hilton Munich Airport

Ausbildung bei der Lufthansa Cargo

10:30 - 10:50

Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern

Soziale Berufe - Berufe mit Zukunft

11:00 - 11:20

Landesinnung Bayern für Orthopädie-Schuhtechnik

Logistik macht Spaß – Gestalte Deine Zukunft mit einer Ausbildung in der Logistik

11:30 - 11:50

Staatl. Berufsfachschule f. Kinderpflege, Staatl. Fachakademie f. Sozialpädagogik

Bist du mutig genug – die Welt richtig laufen zu lassen

12:00 - 12:20

active abroad GmbH

Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der bayerischen Mettal- und Elektroindustrie

12:30 - 12:50

ITG GmbH – Internationale Spedition + Logistik

Logistik macht Spaß – Gestalte Deine Zukunft mit einer Ausbildung in der Logistik


Freitag, 11. Oktober 2019 - Nachmittag


Uhrzeit

Firma

Vortrag

13:30 - 14:00

Caritas Zentrum Erding

Soziale Berufe – Berufe mit Zukunft

14:00 - 14:30

Deutsche Lufthansa AG

Ausbildung bei der Lufthansa Cargo


Samstag, 12. Oktober 2019 - Vormittag


Uhrzeit

Firma

Vortrag

09:30 - 09:50

active abroad GmbH

Wege ins Ausland

10:00 - 10:20

Klinikum Freising GmbH

Pflegeausbildung am Klinikum Freising

10:30 - 10:50

Bayerische Polizei

Bayerische Polizei – Mit Sicherheit anders!

11:00 - 11:20

Hochschule Weihenstephan – Triersdorf

Hochschule Weihenstephan – Triersdorf, (D)ein Studium für unsere Natur, Ernährung, Umwelt!

11:30 - 11:50

Deutsche Lufthansa AG

Ausbildung bei der Lufthansa Cargo

12:00 - 12:20

Klinikum Freising GmbH

Pflegeausbildung am Klinikum Freising

12:30 - 12:50

Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern

Förderlehrer – Spezialisten für individuelle Förderung


Samstag, 12. Oktober 2019 - Nachmittag


Uhrzeit

Firma

Vortrag

13:30 - 14:00

AusbildungsOffensive - Bayern

Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie

Aussteller Standnummer

AccorHotels München

59

active abroad

34

Aerogate München Luftverkehrsabfertigungen GmbH

1

Agentur für Arbeit Freising

57

Akademie Schönbrunn

25

ALDI SÜD - Regionalgesellschaft Geisenfeld

15

Allresto Flughafen München Hotel und Gaststätten GmbH

61

Ausbildungsoffensive-Bayern

35

Autohaus Hans Maier GmbH & KFZ-Innung München-Oberbayern

19

AOK Bayern - Die Gesundheitskasse

56

Barmer

51

Barth + Co. Spedition GmbH & Co. KG

2

Bayerische Polizei

40

Berufsfachschule für Informatik Landshut

30

Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Klinikum Landkreis Erding

53

Brillux

47

Bucher Hydraulics Erding GmbH

21

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

52

Bundespolizeiakademie

39

Bundeswehr

62

Cargogate Flughafen München GmbH

1

Caritas Zentrum Erding

24

Chemieschule Dr. Erwin Elhardt

32

DEHOGA Bayern e. V. Bayerischer Hotel-und Gaststättenverband

58

DERAG Hotel & Living

48

Deutsche Lufthansa AG

9

Deutsche Post AG, Niederlassung BRIEF Freising

5

Deutsche Telekom AG

42

dm-drogerie markt Gmbh + Co. KG

17

EDEKA Südbayern Handels Stiftung & Co. KG

14

Eurotrade Flughafen München Handels-GmbH

1

Fielmann AG

13

Finanzamt Freising

41

Gaissmaier Landschaftsbau GmbH & Co. KG

20

GEWO Feinmechanik GmbH

10

Gienger Logistik KG

6

GROUP7 AG International Logistics

4

Hauptzollamt München

38

Hilton Munich Airport

49

Hochschule Weihenstephan-Triersdorf

28

IHK für München und Oberbayern

36

ITG GmbH Internationale Spedition + Logistik

3

Jungheinrich Moosburg AG & Co. KG

23

Krankenpflegeschule Taufkirchen (Vils) am kbo-Isar-Amper-Klinikum

27

KraussMaffei Technologies GmbH

11

Kreishandwerkerschaft Freising mit den angeschlossenen Innungen

18

Kühne + Nagel (AG & Co.) KG

7

Landesinnung Bayern für Orthopädie-Schuhtechnik

12

Landkreis Erding

63

Landkreis Freising

63

Lebenshilfe Freising

50

Lufthansa Cargo AG

9

Lufthansa CityLine GmbH

9

Lufthansa Technik Logistik Services GmbH

9

LSG Sky Chefs München GmbH

9

Marriott Hotel München

60

Mediengruppe Münchner Merkur tz

44

NORMA Lebensmittelfilalbetrieb Stiftung & Co. KG

16

Pichlmayr Wohn- und Pflegeheim Verwaltungsgesellschaft mbH

54

Schenker Deutschland AG

8

Schreiner Group GmbH & Co. KG

43

Sparkasse Erding

46

Sparkasse Freising

46

Staatl. Berufsfachschule für Kinderpflege

29

Staatliche FOSBOS Erding

37

Staatliche FOSBOS Freising

37

Staatliche Wirtschaftschule Freising

33

Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern

31

Stadt Freising

64

thyssenkrupp Aufzüge GmbH

22

TU-München Ausbildungszentrum

26

Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V.

20

Sicher dir dein kostenloses professionelles Bewerbungsfoto

Personaler und Firmenchefs erhalten auf eine Stellenausschreibung meist eine Flut von Anschreiben. Da muss die eigene Bewerbung herausstechen. Der erste Eindruck zählt – und dafür ist das Bewerbungsfoto entscheidend. Hier ein paar Tipps, worauf man beim eigenen Bild achten sollte. Das Bewerbungsfoto gehört auf das Deckblatt und ist damit das erste, was die Mitarbeiter der Personalabteilung oder der Chef von einem Bewerber sehen. Dabei geht es nicht darum, hübsch auszusehen, sondern einen sympathischen und kompetenten Eindruck zu vermitteln.


Ein offenes und natürliches Lächeln ist deshalb das A und O. Das Foto sollte auf jeden Fall professionell von einem Fotografen gemacht werden. Ein Bild aus dem Fotoautomaten, ein Urlaubsfoto oder gar ein Selfie sind absolut tabu – da wandert die Bewerbungsmappe gleich in den Müll.


Das Bewerbungsfoto zeigt Kopf und Schultern und gibt damit einen Teil des Outfits preis. Deshalb sollte man sich vor dem Shooting auch Gedanken über die Wahl der Kleidung machen. Die Bundesagentur für Arbeit weist auf ihrer Website planet-beruf.de darauf hin, dass die Garderobe zum Beruf, für den man sich bewirbt, passen sollte. Zum Beispiel müsse man als Kfz- Mechatroniker keinen Anzug mit Krawatte tragen, aber ein sauberes und gebügeltes, ordentlich sitzendes Hemd sollte es schon sein.


Je nachdem, welchen Hintergrund der Fotograf wählt, ist es ratsam, ein helles und ein dunkles Kleidungsstück zur Auswahl mitzubringen. Grelle Farben sollte man ebenso vermeiden wie Schwarz. Und grundsätzlich gilt: Das Haar sollte gekämmt und – bei Frauen – sollten sowohl Make-up als auch Schmuck möglichst dezent sein.


Einwilligung zur Veröffentlichung meiner Fotos:

 

Mit der Inanspruchnahme des kostenfreien Fotoshootings erklärt sich der Teilnehmer einverstanden, dass der Fotograf Achim Frank Schmidt im Auftrag der Mediengruppe Münchner Merkur/tz Bewerbungsbilder auf der Berufsfit 2019 erstellt, diese im Rahmen der Aktion per E-Mail an den Teilnehmer versendet und im Archiv speichert.

Die Einwilligungserklärung ist zwingend vollständig ausgefüllt und unterschrieben mitzubringen, anderenfalls behält sich der Verlag vor die Teilnahme abzulehnen.

HIER geht es zum Formular


Das Fotoshooting findet vom 10. bis 12. Oktober 2019 jeweils von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr statt.

Schirmherr Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der FMG, im Interview


„Man muss Ehrgeiz haben und sich Ziele setzen“


Wie findet man seinen Traumjob und wie hat man dies früher getan? Michaela Hagl und Rosalie Herrmann sind Auszubildende bei der Flughafen München GmbH. Im Gespräch mit Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh spüren die angehenden Kauffrauen für Büromanagement der Frage nach, was sich beim Thema Berufsorientierung in den letzten 50 Jahren verändert hat.


Rosalie Hermann: Was wollten Sie werden, als Sie in unserem Alter waren?
Michael Kerkloh: Gute Frage, wie alt sind Sie denn?

Michaela Hagl und Rosalie Hermann: Wir sind 19 Jahre alt.
Michael Kerkloh: Mit 19 Jahren war ich bei der Bundeswehr und hatte noch keine ganz konkrete Berufsvorstellung, wollte aber gerne studieren. Ich war eigentlich zunächst drauf und dran, Medizin zu studieren, um Arzt zu werden. Das ging aber wegen des Numerus Clausus nicht, da habe ich keinen Studienplatz bekommen. Deshalb bin ich dann auf Volkswirtschaft umgestiegen.


Michaela Hagl: Wie hat man sich seinerzeit Orientierung zur Berufswahl verschafft?
Michael Kerkloh: Man hat sich im Grunde vor allem im Freundes- und Bekanntenkreis umgehört oder das gemacht, was die Eltern tun. Man hatte viel weniger Angebote und weniger Informationen. So etwas wie die Berufsfit, das gab es ja überhaupt nicht. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es bei uns oder auch in den größeren Städten in der Umgebung eine eigene Messe zur Berufsorientierung gegeben hätte. Und natürlich war auch die Bandbreite der Berufe damals sehr viel kleiner als heute.


Rosalie Herrmann: Und was haben Ihre Eltern beruflich gemacht?
Michael Kerkloh: Meine Eltern hatten ein großes Textil-Geschäft und da habe ich auch immer mitgeholfen. Ich bin arbeitend groß geworden und war deshalb schon sehr früh mit dem Geschäftsbetrieb vertraut. Das war für mich ganz normal. Wareneingang, Preise auszeichnen, Kasse abrechnen, Bankgeschäfte – das alles habe ich alles früh gelernt. Ich habe dann das Geschäft mit den etwa 15 Verkäuferinnen teilweise auch geleitet, wenn meine Eltern zum Beispiel im Urlaub waren.




Michaela Hagl: Haben Sie Ihre berufliche Zukunft von Anfang an in der Flughafenwelt gesehen? 

Michael Kerkloh: Nee, mit dem Thema Flughafen hatte ich zunächst gar nichts zu tun. Ich habe ja erst mal studiert, wobei ich mich allerdings schon immer für das Thema Verkehr interessierte. Das war aber in meiner Jugend zunächst einmal die Eisenbahn, denn ich bin ja selbst damals permanent Bahn gefahren und hatte insofern einen persönlichen Bezug dazu. Dieses Interesse am Thema Mobilität und Verkehr hat sich dann während meines Studiums verstärkt. So hat es sich dann ergeben, dass ich am Ende – begünstigt auch durch Zufälle und gute Gelegenheiten – am Airport gelandet bin. Es gab also keinen Moment, in dem ich beschlossen hätte, ich will später mal Flughafenchef werden.


Rosalie Herrmann: Was ist Ihrer Meinung nach die wichtigste Eigenschaft, die ein Berufsanfänger unabhängig von seiner Fachrichtung unbedingt mitbringen sollte?
Michael Kerkloh: Nun, da bin ich vielleicht durch mein Aufwachsen in einem Unternehmerhaushalt geprägt. Da habe ich einfach mitgemacht und auch selten die Frage gestellt, was ich dafür kriege. Mir war einfach die Erfahrung wichtig. Das ist ein entscheidender Punkt, wenn man selber Lust auf etwas hat und neugierig ist, dann sind die anderen Sachen nicht so wichtig. Man muss natürlich auch ein bisschen Ehrgeiz haben und sich selber Ziele setzen. Das heißt auch, dass man die eigenen Schmerzgrenzen austestet und manchmal Sachen macht, die man nicht so gerne mag. Denn da lernt man in der Regel am meisten.


Michaela Hagl: Stellen Sie sich vor, Sie gingen in diesem, Jahr von der Schule ab und würden am Flughafen anfangen – in welchem Bereich würden Sie dann starten?
Michael Kerkloh: Ich würde im Bereich Luftverkehr anfangen und finde zum Beispiel das Feld der Marktforschung sehr interessant. Also Fragen nach der Herkunft der Passagiere oder ihren Reisegründen. Mich interessiert aber auch, wie so ein Drehkreuz funktioniert, wie die verschiedenen Räder zusammenspielen, wie Airlines und Airports tagtäglich weltweit zusammenarbeiten, damit Millionen von Menschen fliegen können. Es ist ja tatsächlich ein tolles System, das zuverlässig wie ein Uhrwerk läuft. Und das macht den Luftverkehr für mich so faszinierend.


Rosalie Herrmann: Und würden Sie Ihren Enkelkindern empfehlen, eine Ausbildung am Flughafen zu machen?
Michael Kerkloh: Ja klar, jederzeit.

Rosalie Herrmann und Michaela Hagl: Das würden wir auch.


Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der FMG, Schirmherr der Berufsfit

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der FMG, Schirmherr der Berufsfit


Die Auszubildenden Michaela Hagl (Mitte) und Rosalie Herrmann (rechts) beim generationenübergreifenden Gedankenaustausch mit Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh.

Die Auszubildenden Michaela Hagl (Mitte) und Rosalie Herrmann (rechts) beim generationenübergreifenden Gedankenaustausch mit Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh.

Theresa Fleidl, Vorsitzende Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Freising-Erding-Flughafen, Leiterin Konzernausbildung und HR-Kooperationen, im Interview


Berufsfit will Orientierung geben - Ganz von selbst fällt einem der richtige Ausbildungsplatz nicht in den Schoß. Auch wenn der Arbeitsmarkt eine schier unglaubliche Breite und Fülle von Möglichkeiten bietet, braucht es immer noch eine richtige Vorbereitung, damit die Berufswahl erfolgreich wird.

Seit 22 Jahren möchte die „Berufsfit“ hierzu die jungen Leute der Region unterstützen und ihnen Orientierung geben und bietet für Schulabgänger eine hervorragende Plattform, um sich einen geeigneten Ausbildungsplatz oder dualen Studiengang in der Region zu verschaffen.

Im Schnitt 8.000 Besucher, über 70 Ausbildungsbetriebe, Innungen und Institutionen, aber auch allgemein- und berufsbildende Schulen sowie Hochschulen präsentieren sich auf über 6.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. „Für die Ausbildungsbetriebe gibt es im weiteren Umfeld keine bessere Möglichkeit, ihr Unternehmen vorzustellen, vor allem aber in den persönlichen Kontakt mit den Bewerbern zu treten“, betont Theresa Fleidl, Vorsitzende des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT Freising-Erding-Flughafen und Leiterin der Konzernausbildung sowie HR-Kooperationen der Flughafen München GmbH.


Worin liegt der Erfolg der Berufsfit begründet? 

Der Erfolg der Berufsfit liegt darin, Ausbildungsbetriebe und Schüler konkret zusammenzubringen. Hierzu wurde im Rahmen der Berufsfit ein nachhaltiges Konzept entwickelt, resultierend aus der Vielfalt und einem hohen Grad der Attraktivität der Veranstaltung. Ein weiteres Erfolgskriterium ist die nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Schulen, Hochschulen und den Unternehmen als Ausbildungsbetriebe. Die sich auf der Berufsfit präsentierenden Betriebe knüpfen auf der Messe konkrete Kontakte mit Schülern und Schülerinnen, die später zu Auszubildenden werden können. Ebenso war für viele der 100 Azubis, die im Herbst ihre berufliche Karriere am Flughafen beginnen, der erste Kontakt und Anlaufstelle die Berufsfit. „Sich über Internet und digitale Kanäle einen Überblick über den Arbeitsmarkt, Ausbildungsrichtungen, -voraussetzungen und auch -inhalte zu machen, ist sinnvoll, aber nichts ersetzt den persönlichen Kontakt. Das Zwischenmenschliche ist doch oft der ausschlaggebende Faktor für Theresa Fleidl, Vorsitzende Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Freising-Erding-Flughafen, Leiterin Konzernausbildung und HR-Kooperationen, im Interview junge Menschen bei der Wahl des Ausbildungsbetriebes“, betont Fleidl.


Wie sollte man sich als Schüler auf den Besuch der Messe vorbereiten?

An den beiden Messetagen geht es darum, durch das persönliche Gespräch und den Austausch Informationen zu erlangen. Dabei sollen sich die Schüler gut präsentieren und den richtigen Ansprechpartner finden. Um gezielt Kontakte zu knüpfen, sollte sich jeder Schüler vorab mit folgenden Fragen befassen: Was sind meine Erwartungen und Ziele? Und habe ich mich ausreichend auf den Kontakt mit dem Unternehmen vorbereitet? Das heißt, dass die Besucher sich so vorbereiten sollen, wie für ein Bewerbungsgespräch: Genügend Informationen über das Unternehmen der Wahl sammeln, um professionelles Interesse und Zuverlässigkeit unter Beweis stellen zu können. Eventuell auch gleich eine Kopie des Lebenslaufs mit Kontaktdaten mitbringen. Jeder erfolgreich geknüpfte Kontakt ist Gold wert und kann nicht nur bei der Berufsorientierung und Ausbildung, sondern zudem im späteren Arbeitsleben weiterhelfen. Um die gezielte Vorbereitung der Schüler zu unterstützen, bietet der Veranstalter den Schulen zusätzlich Vorabinformationen für den Schulunterricht an.


Welche Absolventen und Schulabschlüsse spricht die Berufsfit an? 

Grundsätzlich ist die Messe interessant für Absolventen aller Schultypen. Das heißt, sowohl für Mittel- oder Realschulen als auch Gymnasien werden auf der Messe mit einer Fülle von Ausbildungsmöglichkeiten bedient. In diesem Jahr sind es über 150 Ausbildungsberufe und über 60 verschiedene Studienmöglichkeiten, die wir im Portfolio haben. Wir achten jedoch stets darauf, dass ein ausgewogenes Angebot für alle Schularten besteht. Für eine bessere Übersicht wurde die Halle in verschiedene Branchen eingeteilt wie zum Beispiel Einzelhandel, Gastronomie/Hotellerie und Schule/Universität. Immer begehrter sind die Dualen Studiengänge, bei denen theoretische Studieninhalte in der Praxis sofort angewendet werden können. Was sich sehr bewährt hat, sind die vertiefenden Workshops im Rahmenprogramm wie beispielsweise „Wege ins Ausland“ oder „Soziale Berufe – Berufe mit Zukunft“, wo die Firmen auch ihre Bewerbungsverfahren und Einstellungstests vorstellen.


Gibt es Neuheiten oder Besonderheiten auf der Messe? 

Hierbei möchte ich vorab auf eine Besonderheit der Berufsfit hinweisen, die sie einzigartig macht. Zusätzlich zu Ausbildungsbetrieben wie bei anderen Ausbildungsmessen stellen sich auf der Berufsfit zusätzlich alle Schularten der Region vor.

Neu ist die Gelegenheit, Bewerbungsfotos anfertigen zu lassen! Handyfotos eignen sich zwar hervorragend für Freizeit und Freunde, aber selten für eine gute Bewerbung. Deshalb bieten wir den Schülern an, sich auf der Messe kostenlos Bewerbungsfotos schießen zu lassen, die dann auch gleich mitgenommen werden können.

Beibehalten haben wir das „Gesprächszertifikat“, das die Schüler überreicht bekommen, die gute Gespräche mit Ausstellern geführt haben. Diese Zertifikate können die Schüler ihrer späteren Bewerbung beilegen. Bei über 8.000 interessierten Schülerinnen und Schülern erleichtert das Zertifikat den Ausstellern, sich hinterher noch an das Gespräch zu erinnern.


Als Highlight für die Generationen „Z“ und „Alpha“ ist die kleine Roboter-Dame „Josie Pepper“ unterwegs. Sie beantwortet auf ihre sehr charmante Art Fragen von Schülerinnen und Schülern zu Ausbildungsangeboten.


Wie flexibel reagiert die Berufsfit auf die Anforderungen des Marktes? 

Wie sehr wir mit der Berufsfit am Puls der Zeit sind, sehen wir dadurch, dass sich viele Aussteller frühzeitig eine Ausstellungsfläche gesichert haben. Außerdem konnten wir zahlreiche neue Unternehmen als Aussteller gewinnen. Gerade im Bereich des Handwerks kamen sehr interessante Betriebe aus den Bereichen Feinmechanik, Optik, Hörakustik, Drucktechnik und Orthopädie hinzu. Damit bietet die Berufsfit neben verschiedenen Berufen, die am Flughafen angesiedelt sind, ein großes Portfolio an Berufen aus anderen Branchen an. In diesem Jahr stellen wir mit der Ausbildung zum „Förderlehrer“ eine interessante, neue Qualifikation vor. Hierbei handelt es sich um eine Berufsausbildung und nicht um ein Pädagogikstudium. „Förderlehrer“ tragen insbesondere durch die Arbeit in kleinen Gruppen und in Einzelförderung gemeinsam mit der Lehrkraft im Klassenunterricht dazu bei, dass sämtliche Schüler gute Lernerfolge erzielen.

Auch wer sich für den Bereich der Gesundheits- und Pflegeberufe interessiert, wird so einiges finden. Unter anderem neu dabei sind die Krankenpflegeschulen der beiden Kliniken Freising und Erding. Das wird unsere Messe sehr bereichern und wir freuen uns über deren Beteiligung, denn hier besteht ein sehr großer Bedarf an Azubis. Ein wichtiger Bereich sind natürlich weiterhin die kaufmännischen Berufe, wie Büro-, Einzelhandel oder Industriekaufmann, die in allen Berufssparten gesucht werden. Nicht zu vergessen ist die Gastronomie. Hier haben wir natürlich die großen Gastronomie- und Hotelketten an Bord.

Wir sind am Puls der Zeit, was die Bereiche DATA ANALYTICS und Informationstechnologie betrifft. Hier wird es in den kommenden Jahren ein noch breiteres Angebot geben, denn das Interesse und der Bedarf an IT sowie Berufen aus dem digitalen Umfeld nehmen zu und gewinnt an Bedeutung. Beispiele hierfür sind die Ausbildung zum Fachinformatiker oder der Bachelor für Elektro und Informationstechnik.

Durch ihr breites Angebot gibt die Berufsfit einerseits einen Überblick über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Region. Gleichzeitig hilft sie damit den jungen Leuten sich frühzeitig beruflich zu orientieren.


Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der FMG, Schirmherr der Berufsfit

Theresa Fleidl, Leiterin Konzernausbildung und HR-Marketing

Die Auszubildenden Michaela Hagl (Mitte) und Rosalie Herrmann (rechts) beim generationenübergreifenden Gedankenaustausch mit Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh.

Roboter-Dame „Josie Pepper“ beantwortet auf der Berufsfit die Fragen zu den Berufsangeboten.

Der Veranstalter: Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Freising-Erding-Flughafen

Beim Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Freising-Erding- Flughafen handelt es sich um ein ehrenamtliches Gremium, das paritätisch besetzt ist mit Schuldirektoren aller Schularten der Region sowie Vertretern von Unternehmen, Bildungsträgern, Repräsentanten der Landkreisen und Städte, gemeinnützigen Vereinen sowie Vertretern der Agentur für Arbeit. 


Der Arbeitskreis sieht sich als Nahtstelle der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Wirtschaft in der Region. Bei allen Aktivitäten wird das Ziel verfolgt, junge Menschen bestmöglich auf ihr Berufsleben vorzubereiten und ihnen ihre unterschiedlichen Möglichkeiten aufzuzeigen.


Die Mitglieder des Arbeitskreises arbeiten eng zusammen und besprechen aktuelle Themen in regelmäßigen Sitzungen. Dabei werden unter anderen aktuelle Herausforderungen beim Übergang von Schülern in die Berufswelt thematisiert und nach gemeinsamen Lösungen gesucht. Es werden vertrauensvolle, regionale Beziehungen gepflegt und Netzwerke vor Ort geknüpft. 


Die Berufsfit ist das bekannteste Projekt des Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Freising-Erding-Flughafen. Die Ausrichtung dieser Berufsorientierungsmesse bietet für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern eine ideale Plattform, um den Übergang von Schule und Berufseinstieg erfolgreich zu gestalten. Stellvertretend für den gesamten Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Freising-Erding-Flughafen wurde die Arbeitsgruppe „Berufsfit 4.0“ ins Leben gerufen, um Inhalte, Format und Rahmenbedingungen der diesjährigen Berufsorientierungsmesse aufgrund aktueller Anforderungen (unter anderem des Arbeitsmarktes der Region) weiter zu entwickeln.

Unser Bild zeigt die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Berufsfit 4.0“ (von links): Birgit Tenbrink, Dieter Weber, Matthias Fischer, FMG-Projektkoordinator Markus Ostermaier, Klaus Pirhalla und Arbeitskreis-Vorsitzende Theresa Fleidl. Nicht auf dem Foto sind Günther Pech und Dieter Link.



Berufsfit eröffnet

Drei Tage Infos zu Ausbildung und Studium

Nur eine Armeslänge entfernt vom Praktikum, ersehnten Job oder potenziell künftigen Chef, diese Chance bietet die Orientierungsmesse „Berufsfit“. 

Berufsfit eröffnet

Drei Tage Infos zu Ausbildung und Studium

Nur eine Armeslänge entfernt vom Praktikum, ersehnten Job oder potenziell künftigen Chef, diese Chance bietet die Orientierungsmesse „Berufsfit“. Zum 22. Mal ist sie die Plattform schlechthin für Schulabgänger, um sich einen geeigneten Ausbildungs- oder Studienplatz im Dualen System zu suchen. Punkt neun Uhr öffnete die Messe ihrer Tore für die Schüler, über 70 Ausbildungsbetriebe, Innungen und Institutionen, aber auch allgemein- und berufsbildende Schulen sowie Hochschulen präsentieren sich am Donnerstag bis Freitag täglich bis 15 Uhr auf über 6.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.


Die Berufsfit richtet sich aber auch an Eltern, die sich über Ausbildungsplätze, Studienmöglichkeiten, Berufswege und Karrierechancen gemeinsam mit ihren Kindern Gedanken machen. Ein attraktives Rahmenprogramm mit interessanten Fachvorträgen, Workshops und Bewerbertrainings rundet das Angebot der Ausbildungsmesse Berufsfit München ab. An den drei Messetagen geht es darum, vor Ort sich gut zu präsentieren und den richtigen Ansprechpartner zu finden. Und Kontakte knüpfen!


 „Sich über Internet und digitale Kanäle einen Überblick über den Arbeitsmarkt, Ausbildungsrichtungen, -voraussetzungen und auch -inhalte zu machen ist sinnvoll. Aber nichts geht über den persönlichen Kontakt. Das Zwischenmenschliche ist doch oft der ausschlaggebende Faktor, und dafür muss man sich halt vis à vis gegenüber stehen“, betont Theresa Fleidl, Vorsitzende des Arbeitskreises SchuleWirtschaft Freising-Erding-Flughafen sowie Leiterin der Konzernausbildung und HR Marketing. Die ersten Schülerinnen und Schüler waren schon da, sie schildern hier ihre Eindrücke der „Berufsfit“.




Emilie (14) und Sabrina (14) kommen direkt aus Erding, sie besuchen beide die 9. Klasse der Heilig-Blut Mädchenrealschule. Es geht ihnen wie vielen in diesem Alter, so richtig wissen sie noch nicht, was sie später mal machen wollen. „Irgendwas medizinisches oder soziales“, meint Emilie, „Zahnarzthelferin oder im Krankenhaus wäre nicht schlecht.“ Aber beide wollen sich wenn möglich alle Stände anschauen, „denn wo sonst kann ich mich so gut informieren? Ich wüsste nichts“, sagt Emilie.


Nadine Vollmuth arbeitet am Krankenhaus Freising. Sie ist Azubi im zweiten Lehrjahr: „Ein toller Beruf mit Menschen. Der Pflegeberuf ist abwechslungsreich und interessant!“


Am Stand der Kreishandwerkerschaft Freising war auch der Leiter der Freisinger Berufsschule, Matthias Fischer, der sich von den beiden Auszubildenden im Dritten Lehrjahr Christian Müller und Josey Meyer zeigen ließ, wie man ein Herz aus Rohren macht.


Die charmante Roboterdame „Josie Pepper“ mit den großen dunklen Kulleraugen, beantwortet gerne Fragen zu den Berufsangeboten auf der Berufsfit


Praxisnah präsentieren sich die verschiedenen Berufsbilder auf der „Berufsfit“. Ein Mechatroniker für Aufzugstechnik wie Deaa Alrehani (23) etwa, der sollte schon mit einer Zange umgehen können. Dass es gar nicht so einfach ist, damit einen gleichmäßigen Bogen zu biegen, dass konnte Jasmin (14) von der Heilig-Blut Mädchenrealschule Erding erfahren. „Ich suche einen Praktikumsplatz“ und schaue  mich um, „aber eine richtige Berufsvorstellung habe ich noch nicht. Hoffentlich bin ich heute Abend einen Schritt weiter.“


Das Foto geht super schnell. In nur zwei Minuten können sich die Schüler ihr Bewerbungsfoto schießen lassen. Ein Profifotograf gibt Tipps für die dabei beste Haltung und auch Mimik, macht drei bis vier Fotos, bearbeitet diese kurz und verschickt sie sofort per Mail.


Die „Berufsfit“ kann auch international. Welche Möglichkeiten sich als Au Pair bieten, darüber informierten sich Isabel (15), Annika (14) und Alina (15). Am begehrtesten ist die USA, gefolgt von England und Spanien sowie die Niederlande. „Es muss ja nach dem Abschluss nicht gleich ein richtiger Job sein!“ Was eine Vermittlung kostet, wie es mit den Sprachkenntnissen und auch Arbeitszeiten im Ausland ausschaut, „das wissen wir nun!“

Allgemein

Artikel

Top nationaler Arbeitgeber 

Flughafen München zählt zu den

besten Arbeitgebern in Deutschland

Team Flughafen

Ausbilder,

Arbeitgeber und noch viel mehr

Auszeichnung

Auszeichnung der Bayerischen Staatsregierung

Flughafen München zählt zu den besten Arbeitgebern in Deutschland

Die Flughafen München GmbH (FMG) zählt zu den besten Arbeitgebern Deutschlands. Bei der neuesten Untersuchung des Magazins FocusBusiness erhielt die Flughafengesellschaft erneut das Siegel „Top nationaler Arbeitgeber.

„Diese abermalige Auszeichnung als attraktiver Arbeitgeber ist eine wichtige Bestätigung für unsere Personalpolitik. Menschen aller Generationen fühlen sich hier am Flughafen wohl“, erklärte FMG-Personalchef Dr. Robert Scharpf anlässlich der Auszeichnung. Scharpf weiter: „Unsere größte personalpolitische Herausforderung in den nächsten Jahren ist der demographische Wandel. Viele erfahrene Kolleginnen und Kollegen, die den Flughafen mit aufgebaut haben, verlassen uns in den wohlverdienten Ruhestand. Die neuen Generationen, die zu uns kommen, bringen andere Werte mit und hohe Erwartungen an ihren Arbeitgeber. Dass wir diese als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands erfüllen, dafür steht das Siegel des Focus.“


Gemeinsam mit dem Online-Netzwerk Xing und dem Arbeitgeber-Bewertungsportal kununu hatte Focus-Business bei der größten Untersuchung dieser Art in Deutschland die bei Arbeitnehmern begehrtesten Unternehmen in 22 Branchen ermittelt. So entstand eine Liste der 1.000 besten, nationalen Arbeitgeber: Im Gesamt-Ranking über alle Branchen hinweg landete der Flughafen München auf einem hervorragenden 20. Platz. Innerhalb der Branche „Verkehr und Logistik“ wurde die FMG zum vierten Mal in Folge zum besten Arbeitgeber in Deutschland gewähl.


Im Rahmen der Untersuchung äußerten sich insgesamt über 140.000 Arbeitnehmer aus den verschiedensten Branchen zu unterschiedlichen Aspekten wie zum Beispiel den Karrierechancen oder dem „Wohlfühlfaktor“ innerhalb des Unternehmens. Maßgeblich war auch die Frage, ob die Beschäftigten ihren Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Wie die Rückmeldungen auf kununu deutlich machten, schneidet die Flughafen München GmbH im Urteil der Beschäftigten sehr gut ab. So wurden insbesondere die Arbeitsatmosphäre, der kollegiale Zusammenhalt in der Flughafenfamilie, das starke Umwelt- und Sozialbewusstsein sowie die vielfältigen, interessanten Aufgabengebiete gelobt. Darüber hinaus bewertete das Flughafenpersonal das hervorragende Image des Airports und die Work-Life-Balance positiv für die eigenen Karrierechancen.


Daumen hoch für einen der attraktivsten Arbeitsplätze in Deutschland: Der Personalchef der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Robert Scharpf (links) freut sich zusammen mit FMG-Mitarbeitern aus den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern an Bayerns internationaler Luftverkehrsdrehscheibe über die erneute Auszeichnung zu einem der besten nationalen Arbeitgeber. Die Palette der Berufe reicht von der Feuerwehrkraft, der Mechatronikerin, dem IT-Spezialisten, der Hundeführerin bei der Sicherheit, dem Mitarbeiter im Terminaldienst bis hin zum Techniker.

„Team Flughafen“ - Ausbilder, Arbeitgeber und noch viel mehr

Mit mehr als 38.000 Beschäftigten ist der Campus des Münchner Flughafens mit seinen über 500 ansässigen Firmen einer der größten Arbeitgeber der Region. Als international ausgerichtetes Unternehmen profitiert der Flughafen München Konzern dabei von der Vielfalt seiner 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese rekrutieren sich aus über 100 unterschiedlichen Nationen und „sorgen damit nicht nur für den kulturellen Austausch, sondern sind auch Garant für ein hohes Kompetenzreichtum im Konzern“, bekräftigt Personalchef Dr. Robert Scharpf.


Bei der neuesten Untersuchung des Magazins Focus-Business erhielt die Flughafengesellschaft (FMG) auch dieses Jahr das Siegel „Top nationaler Arbeitgeber“. Bewertungskriterien sind die Arbeitsatmosphäre, der kollegiale Zusammenhalt in der Flughafenfamilie, das starke Umwelt- und Sozialbewusstsein sowie die vielfältigen, interessanten Aufgabengebiete. Schon lange setzt die FMG bei der Ausgestaltung der Arbeitsplätze mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, Teilzeit-Angeboten und der Möglichkeit von Home- und Mobileoffice auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. 


Mit Blick auf den demographischen Wandel werden die auf die unterschiedlichen Lebensphasen der Mitarbeiter zugeschnittenen Angebote kontinuierlich ausgebaut. Ein Indiz für die große Beliebtheit des Arbeitgebers sind die zahlreichen langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits seit den ersten Stunden des Flughafens im Erdinger Moos im Unternehmen beschäftigt sind. Sie stellen jedoch zugleich eine Herausforderung dar, denn diese erfahrenen Kolleginnen und Kollegen werden in den kommenden Jahren Schritt für Schritt in den Ruhestand eintreten. Damit hier keine „Lücke“ entsteht, setzt Personalchef Scharpf auf nachhaltige, zeitgemäße und bedarfsorientierte Nachwuchsprogramme.


Über 100 Ausbildungs- und Studienplätze werden jährlich angeboten, ebenso wie Trainee und Praktikumsplätze. Zwei Ausbildungs-und Berufsorientierungsmessen, die „Nacht der Ausbildung“ und der „Berufsfit“, die erst Ende vergangenen Jahres mit dem Award als „beste Berufsorientierungsmesse in Bayern“ von der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet wurde, informieren über Einstiegsmöglichkeiten für Schülerinnen, Schüler und Hochschulabsolventen. „Wir brauchen den frischen Wind und die Impulse der neuen Generation und Newcomer“, betont Scharpf. Nur so könnten innovative Ideen entstehen und entwickelt werden. „Jede und jeder ist ein Teil des Ganzen. Und das macht uns als flexibles und zukunftsfähiges Unternehmen erfolgreich.“


Das Portfolio der Flughafen München GmbH mit seinen 21 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften deckt die Bereiche Flugzeugabfertigung, Passagier- und Informationsdienste, Einzelhandel und Gastronomie sowie Gesundheitsdienstleistungen und Immobilienmanagement. Als internationaler 5-Star-Airport berät er außerdem andere Flughäfen weltweit und betreibt in Kürze Flughafenterminals in den USA. Ob Technik, Verwaltung, IT oder Feuerwehr - „die enorme Bandbreite an Berufen, die der Münchner Airport als Ausbilder und Arbeitgeber zu bieten hat, ist schon einzigartig. Die Faszination dieses Arbeitsorts und die besondere Atmosphäre, die der Flughafen ausstrahlt, begeistern Menschen, sich hier bei uns zu bewerben“, weiß Scharpf. „Wir freuen uns auf viele junge Kolleginnen und Kollegen.“

Auszeichnung der Bayerischen Staatsregierung

Seit 22 Jahren gibt es die Berufsfit vom Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Freising-Erding- Flughafen. Das Erfolgsmodell findet nicht nur in der Region hohen Zuspruch. Die von Arbeitskreis-Vorsitzende und FMG-Konzernausbildungs-Leiterin Theresa Fleidl organisierte Berufsorientierungsmesse wird auch in der Politik anerkannt und geschätzt. Der Arbeitskreis bewarb sich 2018 für eine Auszeichnung der Bayerischen Staatsregierung für besonders gelungene Berufsorientierungsmaßnahmen – mit Erfolg. 


Die Berufsfit wurde für ihr hervorragendes Engagement zugunsten der regionalen Schulabgänger und Berufseinsteiger ausgezeichnet. Eine hochkarätige Jury – bestehend aus dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, dem Bayerischen Handwerkstag, Bayerischer Industrie und Handelskammertag und vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.) – kürte die Berufsmesse am Flughafen- Standort zu einem der Sieger. Verliehen wurde der Preis von der bayerischen Arbeitsministerin Kerstin Schreyer. Sie lobte die Berufsfit als eines von zwölf besonders gelungenen Beispielen einer regionalen Initiative zur Berufsorientierung: „Damit sich Jugendliche ein Bild von ihrem angestrebten Beruf machen können, sind nicht nur theoretische Informationen notwendig, sondern auch praktische“, sagte Schreyer bei der Preisverleihung in Nürnberg im

Dezember 2018. 


Dies ist eine der Stärken der Berufsfit. Der Gewinner Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT freute sich über die Wertschätzung und Auszeichnung der Bayerischen Staatsregierung. Die Übergabe des symbolischen Schecks mit dem Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro erfolgte vergangenes Jahr in Nürnberg. 


Das Gruppenbild zeigt Preisträger und Jury (von links): Christian Gohlisch (Geschäftsbereichsleiter Handwerkskammer für München und Oberbayern), Dr. Thomas Kürn (Bereichsleiter Berufliche Bildung bei der IHK München und Oberbayern), Sarah

Ottl (damalige Projektkoordinatorin der Flughafen München GmbH), Isabell Grella (Vertreterin der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.), Staatsministerin Kerstin Schreyer sowie Theresa Fleidl (Vorsitzende des Arbeitskreises Schule Wirtschaft Freising-Erding-Flughafen).

Impressionen 2017

Mitglieder Arbeitskreis SchuleWirtschaft


Vertreter der Wirtschaftsbetriebe und Unternehmen:

Theresa Fleidl, Vorsitzende Arbeitskreis, Leiterin Konzernausbildung und

HR-Kooperationen Flughafen München GmbH

Inge Goss-Schwarzenberg, AOK Bayern Direktion Freising

Klaus Pirhalla, Freisinger Tagblatt/Erdinger Anzeiger (Münchner Merkur)

Dieter Weber, Regionalgeschäftsführer, BARMER Freising


Brigitte Aulehner, Bucher Hydraulics

Franz Neumüller, Bundeswehr, Fliegerhorst Erding

Leopold Bauernschmid, Bundeswehr, Fliegerhorst Erding

Nicola Ewald, Hotel Victory Therme Erding GmbH


Silvio Feig, LSG Sky Chefs

Gerhard Holuba, Flughafen München GmbH

Sophia Jahrmacht, Flughafen München GmbH

Monika Partsch, Ausbildungszentrum TU München

Dr. Andreas Kratzer, TUM School of Education


Vertreter der Schulen:

Roswitha Stichlmeyr, Schulleiterin, FOS/BOS Freising

Jörg Matthes, stellv. Schulleiter, FOS/BOS Freising

Matthias Fischer, Schulleiter, Staatliches Berufliches Schulzentrum Freising

Ingrid Link, stellv. Schulleiterin, Staatliches Berufliches Schulzentrum Freising

Manuela Richter, Staatliches Berufliches Schulzentrum Freising

Harald Gröber, Staatliches Berufliches Schulzentrum Freising

Manfred Röder, Schulleiter, Dom-Gymnasium Freising

Gerd Preuß, Schulleiter, Wirtschaftsschule Freising

Olaf Steil, Wirtschaftsschule Freising

Birgit Tenbrink, Mittelschule Neufahrn, SCHULEWIRTSCHAFT-Expertin

Björn Zaddach, Bildungszentrum Gartenstraße, Berufsschulstufe Freising

Gerhard Röck, Schulleiter, Grund- und Mittelschule Eching

Harald Stöhs, Mittelschule Eching

Bernhard Kindler, Schulamt Freising

Elfriede Moser, Leiterin des Staatlichen Studienseminars

Andrea Weigl, Schulleiterin, Staatliche Realschule Gute Änger Freising II

Hans-Joachim Fuhrig, Schulleiter, Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding

Dieter Link, Schulleiter, Berufsschule Erding

Matthias Adelsberger, Berufsschule Erding

Martin Heilmaier, Schulleiter, Realschule Oberding

Sonja Wiesner, Herzog-Tassilo Realschule Erding

Fabian Steffel, Mittelschule Finsing, SCHULEWIRTSCHAFT-Experte

Marion Bauer, Schulamt Erding


Vertreter des Handwerks:

Martin Reiter, Kreishandwerksmeister Freising

Helmut Priller, stellvertr. Kreishandwerksmeister Freising

Rudolf Waxenberger, Kreishandwerksmeister Erding


Vertreter von Stadt und Landkreis:

Daniela Widl, Landratsamt Freising

Günther Pech, Stadt Erding


Agentur für Arbeit:

Michael Schmidt, Agentur für Arbeit Freising


Erweiterter Mitgliederkreis:

Barbara Huber, Brücke Erding e.V.

Anna Maria Blau, Firma Zukunftsmacher